18. Oktober 2016

Grün, öffentliches Grün, Parks, Bäume

Kletterturm auf der Rigal’schen Wiese

(06.07.2016) Welche Arbeiten sind erforderlich, um den Kletterturm auf der Rigalschen Wiese in Bad Godesberg sicherheitstechnisch und substanziell auf dem Laufenden zu halten, wie hoch sind die tatsächlichen finanziellen Aufwändungen, um den Kletterturm auf einem akzeptablen Nutzungs-Standard zu halten und stehen Haushaltsmittel dafür zur Verfügung?

Nach Auskunft einer der Nutzer-Gruppen wird der Kletterturm in seinem unteren, allgemein zugänglichen Teil sehr häufig benutzt. Genaue Zahlen gibt es dazu bisher allerdings nicht. Allerdings sind immer wieder Kinder und Jugendliche am Turm zu beobachten. In jüngster Zeit hat die Zahl der Nutzer zugenommen, was offenbar den Bewohnern der Übergangs-Unterkünfte geschuldet ist, da es sich beim Klettern an diesem Gerät um eine kostenlose Möglichkeit handelt, sich sportlich zu betätigen. Regelmäßige Nutzer für den nur per Schlüssel erreichbaren Sportkletterbereich waren vor allem die Schulsozialarbeit und die Kletter-AG des Tannenbusch-Gymnasiums. Als weitere Nutzer angemeldet und eingewiesen sind darüber hinaus „Scouting Bonn“, die „Bönnsche Monkeys“ und die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule.

Erste Gespräche zwischen Kletter-Akteuren und dem Jugendamt im Hinblick auf eine notwendige Sanierung ergaben, dass einige Arbeiten notwendig sind, die vor allem die Sicherheit im allgemein zuganglichen Bereich verbessern. Kostenpunkt: ca. 5.000 Euro. Festgestellt wurde dabei, dass es sich seit der Existenz des Kletterturms (2004) um die erste nennenswerte Investition in die Substanz des Turms handelt, wenn man von den jährlichen TÜV-Gebühren einmal absieht. Nach Auskunft des Jugendamtes sei das Geld allerdings nicht vorhanden und auch nicht beschaffbar. Darüber hinaus gebe es für den allgemein zugänglichen Bereich keine gültige Haftpflichtversicherung. Die Gelder für die jährliche TÜV-Abnahme seien ohnehin nur noch bis 2017 gesichert. Aus diesem Grunde wolle das Jugendamt den Turm abgeben und sieht als Optionen:

  1. Sollten bei der TÜV-Abnahme Schäden bekannt werden, die der Abhilfe bedürfen, müsste der Turm unzugänglich gemacht und möglichst schnell abgerissen werden, bevor sich ein Kind verletzt.
  2. Der Turm wird abgerissen, allerdings spätestens 2018.
  3. Gegen einen symbolischen Betrag könne der Turm an den Verein „Bönnsche Monkeys“ verpachtet werden, der das Gerät dann mit allen Rechten und Pflichten als Sportanlage nutzt, er aber offenbar nur allein den Turm nutzen dürfte.

Bei einer Veranstaltung der Fragesteller Ende des vergangenen Jahres mit Oberbürgermeister Ashok Sridharan hatte es eine Frage aus dem Publikum nach der Zukunft des Turms gegeben. Der OB hatte darauf geantwortet, dass eine Schließung des Turms nicht zur Debatte stünde. Die Fragesteller können sich vorstellen, dass der Kletterturm ohne Probleme als Sportanlage eingestuft werden (was er faktisch auch ist) und somit aus einem anderen Finanztitel saniert werden könnte. Der damalige Sportamtsleiter sei sich sicher gewesen, dass das funktionieren könne. Es fehlte allerdings bisher die Einstufung als Sportanlage.


Pflege der Grünbeete entlang der Burgstraße

(01.06.2016) Wer ist verantwortlich die für die Pflege der Beete entlang der Burgstraße zwischen Marienkirche und Winterstraße?

Begründung: Anlieger beklagen die Verwilderung und Beschädigung der Beete. Auf den Beeten stehen allerdings Werbeschilder eines Gartenbau-Unternehmens, so dass der Eindruck entsteht, dass für die Pflege das Unternehmen verantwortlich scheint. Die Fragesteller wünschen sich allerdings eine schnelle Klärung des Sachverhalts bzw. Pflege der Grünbeete.