10. November 2016

Plittersdorf

Plittersdorf

Denkmalschutz für Steinstraße 10

 (03.06.2016) Der Antrag auf Prüfung des Fachwerkgebäudes Steinstraße 10 in Plittersdorf für den Schutz des Denkmalgesetzes, den der Bürgerbund – wie Marcel Schmidt auf Anfrage von Ulli Hauschild in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg – erklärte, ohne Hintergrund im Hinblick auf Interessen Dritter an diesem Grundstück und nur zufällig gestellt haben will, hat nach einer Recherche von Ulli Hauschild, der der Aussage von Marcel Schmidt keinen Glauben schenkte, allerdings doch eine Bewandtnis, die dem Bürgerbund nicht unbekannt geblieben sein dürfte. Denn an dem herunter gekommenen Fachwerkgebäude hat der Nachbar-Eigentümer Interesse, was in Plittersdorf kein Geheimnis ist. Das historische Gebäude steht planungsrechtlich auf einem Areal, das keinem Bebauungsplan unterliegt und somit entsprechend der Umgebungsbebauung bebaut werden könnte. „Eine solche Bebauung, die schätzungsweise vier Wohneinheiten vorsehen kann, will der Bürgerbund getreu seinen Prinzipien, so wenig wie möglich Bebauung zuzulassen, per Denkmalschutz verhindern“, vermutet Ulli Hauschild, der die tatsächliche Sachlage allerdings aufklären konnte. Denn der Eigentümer des denkmal-geschützten Nachbarhauses, Steinstraße 8, hatte bereits selbst vor einiger Zeit beim  Denkmalschützer Franz-Josef Talbot den Wunsch geäußert, das Gebäude unter Schutz zu stellen und es nach dessen Erwerb wieder herzurichten. Allerdings will Talbot diesem Ansinnen nur nachkommen, wenn der Nachbar auch Aussicht auf den Kauf des Grundstücks hat, da der stark ramponierte Fachwerkbau sich sonst nicht mehr für den Denkmalschutz lohne. Der Nachbar – übrigens Architekt – muss sich allerdings mit einer rund 40-köpfigen Erbengemeinschaft auseinandersetzen.


Wildes Parken in Plittersdorf

(01.06.2016) Wie kann die Stadtverwaltung verhindern, dass die Kreuzung Annettenstraße/Sibyllenstraße nahezu an jedem Abend mit Fahrzeugenbis zu den Scheitelpunkten zugeparkt wird und auf der Annettenstraße bis in die Kreuzung hinein geparkt wird?

Autofahrer, die abends oder nachts die Sybillenstraße von der Wurzerstraße kommend Richtung Annettenstraße mit der Absicht befahren, nach links in die Annettenstraße abzubiegen, haben beim Abbiegen große Schwierigkeiten, weil der Kreuzungsbereich von Sybillenstraße und Annettenstraße rücksichtslos zugeparkt wird. Oft ist Rangieren notwendig. Bereits ein Rettungswagen kommt dann nicht mehr um die Ecke, geschweige denn größere Feuerwehrfahrzeuge, so dass die Bewohner der Annettenstraße zwischen Sybillen- und Donatusstraße im Notfall unnötigen Zeitverzögerungen bei Rettungseinsätzen ausgesetzt wären. Von daher könnten z .B. im Kreuzungsbereich von Annetten- und Sybillenstraße Halte- sowie Parkverbotszonen Abmarkierungen helfen.